|
(0) |
Je nach Wetter können Flüsse und Seen mit Keimen belastet sein. Wer das Wasser nicht schluckt und nach dem Baden gut duscht, hat wenig zu befürchten.
«Es lächelt der See, er ladet zum Bade...» – die Seen und Flüsse in der Schweiz gelten als so sauber, dass man dieser Einladung fast immer bedenkenlos folgen kann. Stichproben der kantonalen Labors vom Juni und Juli zeigen aber: An einigen Badeplätzen ist die Wasserqualität schlecht. Wer trotzdem badet, riskiert Haut- und Schleimhautreizungen, wer das Wasser schluckt, erhält Magen-Darm-Beschwerden.
Allerdings: Die Badewasserqualität verändert sich ständig. Ein Badeplatz, der nach starken Regenfällen verunreinigt ist, weil Dünger von Feldern eingeschwemmt wird, kann nach anhaltend gutem Wetter wieder gute Wasserqualität aufweisen.
Und: Badestellen in Flüssen direkt unterhalb von Kläranlagen sind zu meiden.
Unter folgenden Links finden Sie Messungen der Badewasserqualtiät:
Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt, Glarus, Luzern, Neuenburg, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Thurgau, Uri, Waadt, Zug, Zürich
18. Juli 2012 | Denise Bucher

