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Wer nicht Kunde einer Bank ist und einen Check einlösen will, läuft auf: Das zeigt der Fall von Gunnar Leinemann (45) aus Teuffenthal BE. Eine deutsche Firma hatte ihm einen Check auf die Raiffeisen St. Gallen im Wert von Fr. 76.60 ausgestellt. Weder die Raiffeisenbank Steffisburg BE noch Raiffeisen in Thun wollte ihm das Geld auszahlen.
Das ist kein Einzelfall: Banken schreiben Checks, die auf sie lauten, erst gut, wenn das Geld überwiesen wurde. Das bestätigt auch Franz Würth, Mediensprecher von Raiffeisen Schweiz: «Wegen des vermehrten Missbrauchs werden fast nirgends mehr Checks bar ausbezahlt.» Jede Raiffeisen-Kasse kann selber entscheiden, wann sie Checks gutschreiben will.
Tipp: Akzeptieren Sie nach Möglichkeit keine Checks. Bestehen Sie auf sichereren und günstigeren Zahlungsformen, etwa Banküberweisungen oder Gutschriften auf der Kreditkarte.
27. Januar 2012 | Bernhard Bircher, Redaktor K-Geld
