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Es gibt Richtlinien von Fachgesellschaften, wie Ärzte Diabetes oder hohes Cholesterin behandeln sollen, Doch jetzt decken US-Forscher auf: Viele Autoren von solchen Richtlinien sind nicht unabhängig.
Ein Team der Mount Sinai School of Medicine in New York nahm insgesamt 288 Autoren unter die Lupe. Gut die Hälfte davon kassierte Geld von Pharmafirmen, etwa als Redner oder Berater. Besonders bedenklich: Unter den Autoren, die angaben, keine Verbindungen zur Industrie zu haben, sagte jeder zehnte nicht die Wahrheit.
In der Schweiz gibt es keine entsprechenden Untersuchungen. Laut Kennern sind aber auch hier viele Richtlinien-Autoren mit Pharmafirmen verbandelt.
14. Januar 2012 | tk
