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Betrüger versenden E-Mails im Namen von Gaddafis Witwe. Auch Firmennamen wie UBS und Paypal werden für Gaunereien missbraucht.
K-Tipp-Leser haben Post von «Gaddafis Witwe» erhalten. In der E-Mail sucht angeblich Safia Gaddafi eine vertrauenswürdige Person, die ihr hilft, an ihr Geld zu kommen. Sie verspricht eine hohe Beteiligung. Interessenten sollen ihr schreiben.
Das ist die Masche der sogenannten Nigeria-Connection (siehe Warnliste). In E-Mails versprechen Betrüger den Empfängern eine hohe Summe für das Abwickeln eines Geldtransfers. Oft müssen die Opfer aber eine Vorauszahlung leisten. Wer zahlt, hört nie wieder etwas von den Betrügern.
Ein anderer Trick heisst Phishing: Dabei versenden Betrüger gefälschte E-Mails von Finanzinstituten. Im Dezember waren etwa UBS und Paypal betroffen. Im Mail forderten die Gauner die Empfänger dazu auf, ihre Kontodaten zu aktualisieren. Sonst werde das Konto gelöscht. Wer auf den Link in der E-Mail klickt und sich einloggt, gibt den Betrügern die Zugangsdaten für sein Konto bekannt. Denn die Anmelde-Website ist gefälscht.
Tipp: Antworten Sie nicht auf solche E-Mails und klicken Sie auch keine darin enthaltenen Links an. Und: Finanzinstitute versenden nie E-Mails mit der Bitte sich einzuloggen.
23. Dezember 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
