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Der Begriff Asset Allocation steht für die Aufteilung eines Vermögens in verschiedene Klassen – wie Bargeld, Obligationen, Aktien und Immobilien.
Die Anlageklassen werden zudem nach Währungen unterteilt. Und Obligationen zusätzlich nach Laufzeiten und Zahlungsfähigkeit des Schuldners.
Wer sein Geld auf verschiedene Anlageklassen verteilt, befolgt eine wichtige Regel: Er vermeidet Klumpenrisiken.
Mit einem kleinen oder mittleren Vermögen ist eine risikomindernde Vermögensaufteilung praktisch nur über Anlagefonds oder börsengehandelte Indexfonds – sogenannte Exchange Traded Funds – möglich. Denn es ist nicht sinnvoll, von verschiedenen Unternehmen je eine Aktie zu kaufen. Denn die Spesen und Depotgebühren stünden in keinem Verhältnis zur möglichen Rendite.
Finanzmarktforscher sind sich einig: Die Anlageaufteilung entscheidet über langfristigen Erfolg oder Misserfolg beim Geldanlegen. Die einzig richtige Anlageaufteilung gibt es aber nicht. Sie hängt vor allem vom Risikoappetit, der Risikofähigkeit und dem Anlagehorizont des Investors ab. Schlussendlich basiert die Asset Allocation auf der individuell gewählten Anlagestrategie.
Die Aufteilung eines Vermögens sollte sich nicht nur auf die bei der Bank verwalteten Vermögenswerte beziehen. Eine umfassende Vermögensplanung berücksichtigt auch Liegenschaften, Vorsorgegelder, Beteiligungen an Unternehmen und andere Vermögenswerten wie etwa Kunst. Ebenfalls wichtig ist, ob und wann künftig Gelder wie zum Beispiel Erbschaften ins Depot fliessen oder bezogen werden.
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22. Oktober 2011 | Bernhard Bircher, Redaktor K-Geld
