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Auf Druck des Preisüberwachers hat die Post ihre Tarife für den Paketimport vereinheitlicht. Meist wird es günstiger – aber nicht immer.
Über Swiss-Post-GLS ärgern sich K-Tipp-Leser und -Leserinnen immer wieder. Der Grund: Die Post-Tochter verlangt beim Paketimport überhöhte Tarife. Beispiel: Ein Schweizer kauft bei einem deutschen Internetverkäufer einen Pullover für umgerechnet Fr. 30.–. Wenn die Schweizer Post mit der Verzollung betraut ist, zahlt der Kunde bei diesem Warenwert nichts. Verzollt hingegen die Post-Tochter Swiss-Post-GLS, dann zahlt der Kunde Fr. 43.–. Das ist deutlich mehr als der eigentliche Warenwert.
Der K-Tipp hat diese undurchsichtigen Tarifstrukturen immer wieder kritisiert. Und er hat Käufern stets empfohlen, die Zahlung der Gebühren zu verweigern. Dies mit dem Argument, dass gar kein Vertrag mit der Swiss-Post-GLS bestehe.
Mit diesem Problemen soll nun Schluss sein. Auf Druck des Preisüberwachers hat die Post ihre eigenen Tarife und diejenigen ihrer Tochterfirma vereinheitlicht:
Das heisst allerdings nicht, dass der Paketimport in jedem Fall billiger wird als bisher. Er kann auch teurer werden, beispielsweise bei einem Warenwert von Fr. 500.–: Bisher kosteten Verzollung und Mehrwertsteuer beim Import via Schweizer Post Fr. 58.–, neu werden es Fr. 67.– sein.
14. Oktober 2011 | Marco Diener, Redaktion K-Tipp
