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Die Zinsunterschiede bei Privatkrediten sind enorm. K-Tipp zeigt, wie man einen teuren Kredit zu einer günstigen Bank transferiert.
Privatkredite, oft auch Klein- oder Konsumkredite genannt, haben einen grossen Vorteil: Sie lassen sich leicht und ohne grosse Kosten kündigen. Das sollte ausnützen, wer einen teuren Kredit laufen hat. Denn die Zinsunterschiede sind gross: GE Money Bank verlangt für Privatkredite bis zu 14,5 Prozent Zins. Das ist fast zweieinhalbmal so viel wie das günstigste Angebot: Die Migros Bank begnügt sich mit 5,9 Prozent – sofern der Antrag per Internet eingereicht wird (siehe K-Tipp 7/10).
Der Wechsel zu einer günstigen Bank lohnt sich umso mehr, je höher der abzuzahlende Kredit ist und je länger er noch läuft. Beträgt die offene Kreditsumme zum Beispiel 11‘000 Franken und sind noch 24 Raten fällig, lassen sich bis zu 957 Franken einsparen (siehe Tabelle im pdf-Artikel). Bei höheren Beträgen und Laufzeiten übersteigt das Sparpotenzial sogar die 1000-Franken-Marke.
Will ein Kunde aussteigen, lassen ihn Cashgate und die Berner Kantonalbank ziehen, ohne Gebühren zu verrechnen. Die GE Money Bank verlangt für die Schlussabrechnung Fr. 25.–. Und Bank Now (Credit Now) erhebt eine Gebühr, die von der Restlaufzeit abhängt. Sie kann bis zu 200 Franken betragen. Ein Wechsel macht sich trotz dieser Gebühren meist bezahlt. Eine Garantie, dass die günstigere Bank einen Kreditantrag annimmt, besteht jedoch nicht. Es empfiehlt sich deshalb, so vorzugehen:
Die Migros Bank und die Berner Kantonalbank machen Neukunden den Wechsel besonders leicht. Sie tilgen die Restschuld gleich selber, indem sie den ausstehenden Betrag der bisherigen Bank des Kunden überweisen.
01. Mai 2010 | Silvio Bertolami, Redaktor K-Tipp/K-Geld
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