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Ärger an der Kasse: Handtaschen mit Magnetverschlüssen machen das Magnetfeld von Bankkarten unlesbar.
Meistens sind defekte Magnetstreifen schuld, wenn das Maestro-Lesegerät «Karte nicht identifizierbar» meldet. Die Störung taucht immer häufiger auf, wie Bernhard Wenger, Sprecher des Finanzdienstleisters Six Multipay, bestätigt. Sehr oft seien Frauen von diesem Malheur betroffen. Der Grund: Moderne Handtaschen mit Magnetverschluss beschädigen die Karten. Sie sind dann nicht mehr lesbar.
Auch Diebstahlsicherungen in Warenhäusern, Lautsprecher und TV-Geräte erzeugen starke magnetische Felder. Maestro-Karten sollte man deshalb auch davon fernhalten.
Bei neueren Lesegeräten in den Läden ist es möglich, dass defekte Karten noch funktionieren, weil die Informationen über den eingebauten Chip statt den Magnetstreifen laufen. Der Bargeldbezug am Bancomaten ist aber nicht mehr möglich, da diese Geräte zusätzlich zum Chip den Magnetstreifen lesen.
Eine defekte Karte ist nicht reparierbar. UBS, Credit Suisse, Raiffeisen und Zürcher Kantonalbank (ZKB) ersetzen sie gemäss eigenen Angaben gratis. Im Wiederholungsfall sei aber mit einer Gebühr zu rechnen, ausser bei der ZKB. Bei Postfinance stellt sich das Problem nicht, weil die Postcard ein anderes Lesesystem nutzt.
01. Dezember 2008 | Thl
