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Zwischen Mittelohrentzündung bei Kindern und Luftschadstoffen aus dem Verkehr besteht ein Zusammenhang. Das haben Wissenschafter des deutschen Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit zusammen mit niederländischen Forschern herausgefunden.
Für die Studie wurden Daten von etwa 5000 Kindern bereits vor der Geburt erhoben. Für jedes Kind wurde sein individuelles Umfeld durch Luftschadstoffmessungen abgeschätzt. Die Eltern wurden zum Auftreten der Mittelohrentzündungen der Kinder während der ersten beiden Lebensjahre befragt.
Schadstoffe aus dem Verkehr sind eine Dauerbelastung und Mittelohrentzündungen zählen zu den häufigsten Infektionskrankheiten von Kleinkindern mit vielfältigen Spätfolgen. «Diese Erkenntnisse haben eine grosse Bedeutung für die Risikobewertung der Feinstaubbelastung», ziehen die Wissenschafter Bilanz.
sch
11. Oktober 2006
