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Die Firma Brita möchte Trinkwasserfilter verkaufen und bewirbt sie mit Jacqueline Walcher-Schneider, der 14-fachen Schweizermeisterin im Wasserspringen: «Wasserfilter von Brita befreien Leitungswasser von (...) Schwermetallen, Pestiziden und anderen unerwünschten Stoffen», erklärt die Wasserfachfrau in Inseraten.
Hahnenwasser als Gesundheitsrisiko? Unsinn, sagt Hans Rudolf Hunziker, Präsident der Kantonschemiker: «Es ist überflüssig, Schweizer Leitungswasser von Schadstoffen zu befreien, die gar nicht oder nur in geringsten Mengen vorhanden sind.»
Dem widerspricht die Herstellerin nicht. Der Wasserfilter arbeite mit Ionenaustauschern und Aktivkohle, heisst es bei Brita. Er diene nicht dazu, Wasser hygienisch bedenklicher Herkunft zu Trinkwasser aufzubereiten. Deshalb dürfe nur Leitungswasser gefiltert werden, welches von den Wasserwerken in einwandfreiem Zustand geliefert wird. Es sei aber möglich, dass Trinkwasser durch alte Rohrleitungen in Häuser verunreinigt werde. Wer dieses Problem nicht hat, kann Hahnenburger bedenkenlos geniessen - auch ohne Brita-Filter.
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11. Oktober 2006
