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Artikel | K-Tipp 15/2006

An den K-Tipp-Tests kommt keiner vorbei

In jeder Ausgabe nimmt der K-Tipp alltägliche Produkte, aber auch Dienstleistungen und öffentliche Institutionen unter die Lupe. Diese Qualitätstests haben oftmals Folgen:
- Die guten Produkte sind häufig innert kürzester Zeit ausverkauft.
- Bei schlechten Test-Resultaten entfernen Händler die bemängelte
Ware aus ihren Regalen, oder die Behörden handeln. Einige Beispiele.

K-Tipp 14/2006: Wasser in ?ffentlichen Duschen
Getestet auf: Legionellen als Erreger der gef?hrlichen Legion?rskrankheit. Befund: In 5 von 25 F?llen wird der Richtwert an Legionellen ?berschritten - in einem Fall 39fach!

Konsequenzen: Beh?rden schliessen einzelne Duschen in Schulen und Sportanlagen.


K-Tipp 14/1997: Mozzarella
Getestet auf: Keime und Bakterien.
Befund: 4 von 20 Produkten waren zu stark belastet und «v?llig ungeniessbar».

Konsequenzen: Produzent Roth K?se AG nimmt seinen Mozzarella «Divina» vom Markt. Coop verk?rzt die Verkaufsfristen f?r K?se.


K-Tipp 7/1999: Kugelschreiber
Getestet auf: Krebsverd?chtige Substanzen (o-Toluidin und das Nervengift Anilin). Befund: 20 von 52 Kugelschreibern enthalten solche heiklen Stoffe.

Konsequenzen: Caran d’Ache und Bic ersetzen die Problemstoffe in den bem?ngelten Produkten.


K-Tipp 18/2000: Billig-Werkzeugsets
Getestet auf: Qualit?t der einzelnen Werkzeuge. Befund: Nur eines der Sets aus Hobbym?rkten ist wirklich brauchbar, zwei Produkte fallen total durch.

Konsequenzen: Ackermann, Coop und Jumbo nehmen vier Produkte vom Markt.


K-Tipp 8/2002: Velohelme f?r Kinder und Jugendliche
Getestet auf: Stossfestigkeit, Halt auf dem Kopf und Festigkeit des Kinnbandes. Befund: 3 von 13 Produkten bieten zu wenig Sicherheit.

Konsequenzen: Die Migros verkauft ihren beim K-Tipp-Test durchgefallenen Helm ab sofort nicht mehr.


K-Tipp 6/2004: Rauchlachs
Getestet auf: Frische (Keime und Bakterien). Befund: Mehr als ein Drittel der 15 Proben ?berschreiten die Toleranzwerte, 2 davon sind gar verdorben.

Konsequenzen: Carrefour und Globus ziehen insgesamt drei «ungen?gende» Produkte zur?ck.


K-Tipp 20/2004: Babyphones
Getestet auf: Reichweite, St?rempfindlichkeit, ?bertragungsqualit?t, Elektrosmog. Befund: 8 von 9 Produkten k?nnen nicht empfohlen werden - sie strahlen zu stark.

Konsequenzen: 18 Monate sp?ter gibts zwei Babyphones, die kaum Strahlung abgeben.


K-Tipp 4/2006: Beschichtete Bratpfannen
Getestet auf: Qualit?t (Beschichtung, Griffe, Stabilit?t, Praxistest). Befund: Verschiedene Pfannen zeigen vor allem Schw?chen bei der Beschichtung.

Konsequenzen: Globus nimmt seine Pfanne, die beim Test die schlechtesten Noten erhielt, aus dem Verkauf.


K-Tipp 12/2006: Sonnenschutzmittel
Getestet auf: Einhaltung des deklarierten Lichtschutzfaktors. Befund: Der Migros-Spray Sun Look 20 sch?tzt nur halb so gut vor der Sonne wie auf der Dose angegeben.

Konsequenzen: Die Sunlook-Sprays 30, 20 und 15 verschwinden aus den Migros-Regalen.


K-Tipp 6/2006: Fertig-Tomatensaucen
Getestet auf: Sch?dliche Weichmacher. Befund: 8 von 12 Tomaten- und Pestosaucen in Gl?sern mit Schraubdeckel sind zum Teil stark verunreinigt.

Konsequenzen: Globus reagiert sofort und entfernt seine zwei beanstandeten Produkte aus den Verkaufsregalen.



Die Top-Ten der K-Tipp-Tests

K-Tipp-Tests sind ein Renner. Die Testresultate werden auch lange nach dem Erscheinen von zahlreichen Interessierten bei der Redaktion oder im Internet nachbestellt.

Und so sieht die Top-Ten-Liste der K-Tipp-Tests aus, die bei Leserinnen und Lesern in den letzten Jahren das gr?sste Echo ausgel?st haben:
1. Schnurlos-Telefone
2. Babyphones
3. Dampfb?geleisen
4. Handys
5. Ski- und Snowboard-Helme
6. Hausratsversicherungen
7. Auto-Kindersitze
8. Laptops
9. Online-Farblabors
10. Motorrad-Versicherungen

20. September 2006


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