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Ein kleiner schwarzer Fleck auf der Backe beunruhigt mich. Was soll ich tun?
H.U., Hägendorf
Wenn sich seit Jahren nichts verändert hat, ist eine bösartige Hautveränderung (z. B. schwarzer Hautkrebs, Melanom) wenig wahrscheinlich. Das von Ihnen erwähnte Basaliom ist eine Hautveränderung, die vor allem im höheren Lebensalter auftritt. Man findet es hauptsächlich im Gesicht und an anderen sonnenexponierten Stellen. Es ist weniger bösartig als das Melanom, weil es praktisch nie Metastasen (Ableger) bildet. Trotzdem ist es nicht ungefährlich, denn es kann in die Tiefe wachsen und Knochen zerstören. Ausser dem Basaliom kommen auch noch andere, völlig ungefährliche Hautveränderungen in Betracht. Ein Gang zum Hautarzt hilft.
Wie muss ich Bohnen kochen, damit ich sie bedenkenlos essen kann?
M.H., Luzern
Bohnen wachsen in Bodennähe. Deshalb besteht die Gefahr, dass sie gefährliche Bakterien, so genannte Clostridien, tragen. Diese bilden Sporen, die nur abgetötet werden, indem man die Bohnen mindestens 6, besser 15 Minuten kocht oder sterilisiert. Wird der Koch- oder Sterilisierungsvorgang nicht sorgfältig genug durchgeführt, bleiben Sporen übrig und vermehren sich wieder. Diese Sporen bilden dann Gifte, die schlimmstenfalls zum Tod führen können. Durchs Kochen werden die Gifte zerstört. Bei eingemachten, sterilisierten und tiefgefrorenen Bohnen besteht keine Gefahr.
Ärzte empfehlen, den Wert des gesundheitsschädigenden Cholesterins zu senken. Jetzt habe ich von einer schützenden Wirkung gelesen. Was stimmt?
R.K., Luzern
Der Cholesterinwert sollte unter 5 mmol/l liegen. Ein Teil des Cholesterins ist das von Ihnen erwähnte HDL-Cholesterin, das im Gegensatz zum LDL-Cholesterin schützende Wirkung auf Gefässe hat. HDL-Cholesterin macht normalerweise ca. 25 Prozent des Gesamtcholesterins aus. Es sollte bei Männern auf jeden Fall über 1 mmol/l betragen. Das LDL-Cholesterin sollte unter 3,0 mmol/l liegen.
Bei 3 Prozent liegt eine erbliche Belastung für erhöhte Blutfette vor, bei rund 20 Prozent ist der Grund eine andere Erkrankung wie Übergewicht, Diabetes, Alkoholsucht, Schilddrüsenunterfunktion oder Medikamente wie Thiaziddiuretika (bestimmte Entwässerungstabletten), Beta-Blocker, Östrogene oder Cortison. Der Rest ist eher nahrungsabhängig.
25. Oktober 2000
