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Eine deutsche Behörde hat 15 Milchgetränke für Kleinkinder untersucht und alle bemängelt. Grund: Sie entsprechen nicht der Ernährung von Kleinkindern.
Lebensmittel-Hersteller wie Hipp, Nestlé und Milupa verkaufen «Kindermilch». Diese soll laut Werbung «gesünder als Kuhmilch» sein. Allerdings: Für das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung haben solche Produkte keinen Vorteil. Sie seien «nicht notwendig», hiess es in einer Stellungnahme.
Nun hat das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz 15 solcher Produkte untersucht. Laut einer Agenturmeldung kam das Amt zum Schluss, dass die Kindermilch «nicht den besonderen Ernährungsanforderungen von Kleinekindern entsprechen».
Die Hersteller dürfen die Produkte nun nicht mehr als Getränke für Kleinkinder verkaufen.
Und: Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die Mehrkosten im Vergleich zu gewöhnlicher Milch berechnet. Pro Jahr kostet die Kindermilch bis zu 300 Franken mehr als Kuhmilch.
25. Juli 2012 | Beat Camenzind, Redaktion Online
