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Vorsicht bei verlockenden Wohnungsinseraten

Ein angeblicher Vermieter will eine ganze Monatsmiete im Voraus. Er ist aber gar nicht Eigentümer der Wohnung.

Vorsicht bei verlockenden Wohnungsinseraten

K-Tipp-Leser Peter Steiner ist auf Wohnungssuche. Dabei stiess er auf ein attraktives Wohnungsinserat auf anibis.ch: Eine 3,5-Zimmer-Wohnung mitten in Biel für 700 Franken monatlich.

Der angebliche Eigentümer nennt sich Germain Cornet und komme aus Frankreich. Da er aber derzeit in Afrika weile, verwies er Steiner an seinen Notar Bertrand Lecomptre in Korsika.

Dieser versprach für die Wohnungsbesichtigung extra aus Frankreich in die Schweiz zu reisen. Allerdings verlangte er davor eine ganze Monatsmiete als Garantie, bezahlt per Überweisungsdienst Western Union. Steiner wurde misstrauisch und verzichtete auf die Wohnung.

Zu Recht: Laut dem Grundbuchamt von Bern gehört die angegebene Liegenschaft gar keinem Germain Cornet.

Der angebliche Vermieter wollte keine Stellung nehmen. Auch der vermeintliche Notar hat die Fragen des K-Tipp nicht beantwortet.

Der K-Tipp rät: Vorsicht bei Wohnungsanzeigen mit sehr tiefen Preisen. Und nie Geld überweisen, bevor man die Wohnung persönlich besichtigt und den Mietvertrag unterschrieben hat.

28. Juni 2011 | Jonas Arnold


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Kommentare (1)

 
  • GBeri | 29.06.2011, 06:55

    Western Union

    Dieser Überweisungsdienst wird meist nur für
    unseriöse Angebote benötigt. Sobald der Name auftaucht
    sollten alle Alarmglocken läuten. WU wird auch gerne von Russen
    verwendet und ich habe persönlich Fotos von gefälschen
    Ausweisen, mit denen sie Geld abheben gehen.

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...sollte es auch für Schweizer Familien geben.
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