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In einem Brief gaukeln Betrüger einen Millionen-Gewinn vom «Unicef European Lotterie Board» vor. Das Board existiert aber gar nicht.
Die «Loterias y Apuestas del Estado» ist zurück: Die einschlägig bekannte Schwindel-Lotterie aus Spanien verschickt wieder Briefe mit Gewinnversprechen auch in die Schweiz. Knapp eine Million Euro sollen die Empfänger laut der Loteria erhalten. Während das in früheren Briefen im Namen von Euromillions geschah, missbraucht die Loteria nun das Logo des Kinderhilfswerks Unicef (siehe Warnliste «Dubiose Lottogewinne und Wettbewerbsgewinne»).
Aber Achtung: Dahinter stecken Betrüger. Die Gewinner sollen für die Auszahlung des Gewinns persönliche Daten wie etwa Bankkonto-Nummer angeben. Zudem erhielten laut Unicef einige Empfänger des Schreibens einen Anruf der Loteria. Sie sollten eine Zahlung leisten, damit sie den Gewinn schneller erhalten.
Genau das ist das Ziel der Verfasser solcher Gewinnversprechen: Sie versuchen einerseits an Kreditkartennummern oder Bankverbindungen zu gelangen oder wollen schlicht eine «Bearbeitungsgebühr» kassieren. Vom Gewinn aber sehen die Empfänger solcher Briefe keinen Euro.
13. Juli 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
