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Zum Badespass für Kinder gehören Luftmatratzen, Schwimmringe und Taucherbrillen. Leider sind sie oft mit giftigen Substanzen belastet.
Badespielsachen wie Schnorchel, Taucherbrillen, Luftmatratzen und Schwimmringe haben eines gemeinsam: Oft stecken darin giftige Substanzen. Das zeigen Untersuchungen aus der Schweiz und aus Deutschland.
Das Kantonslabor Basel hat in 4 von 29 geprüften Badespielsachen verbotene Weichmacher (Phthalate) gefunden. Es handelte sich um zwei Schnorchel, eine Taucherbrille und einen Schwimmring. Ein Schnorchel enthielt 29 Prozent eines Weichmachers. Auf der Verpackung stand «phthalatfrei». Diese Stoffe stehen in Verdacht, wie Hormone zu wirken und krebserregend zu sein.
Noch schlimmer steht es um die Billigware, die an den Stränden des Mittelmeers verkauft wird. Das deutsche Prüfinstitut TÜV hat in Italien, Griechenland, Kroatien, Spanien und der Türkei 25 Luftmatratzen und aufblasbare Badeartikel für 5 bis 10 Euro gekauft und untersucht.
Fazit: 21 von 25 waren mit Weichmachern und weiteren Schadstoffen belastet. Zudem entsprachen 9 nicht den gängigen Sicherheitsnormen.
Der TÜV hat auf seiner Website Kauftipps für Badespielzeug veröffentlicht.
07. August 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
