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Immer mehr Patienten informieren sich im Internet über ihre Krankheit. Doch nicht alle Gesundheitsportale bieten fundierte Informationen. Eine Checkliste hilft weiter.
Wer bei Google den Begriff «Grippe» eingibt, erhält 7,3 Millionen Treffer. Bei einem der obersten Treffer landet der Surfer auf der Seite der Firma Berna Biotech, einer Herstellerin von Impfstoffen. Dort wird über die Krankheit informiert und vor allem für die Grippeimpfung geworben.
Nicht immer sind die Absichten der unzähligen Webseiten so klar. Wer dahinter steckt, ist nicht immer sofort ersichtlich. Bei manchen Homepages geht es weniger um das Wohl der Patienten, als vielmehr um den Absatz von Produkten.
Hilfe bei dieser Fülle an Informationen bietet die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit einer Checkliste. Anhand von zehn Kriterien kann der Surfer Transparenz und Verlässlichkeit der Informationen einstufen.
Am wichtigsten ist es, den Anbieter der Informationen zu kennen. Dieser ist im Impressum oder in der Rubrik «Über uns» zu finden. Skepsis ist angebracht, wenn nur eine Postfach-Adresse angegeben ist oder der Kontakt nur über eine gebührenpflichtige Telefonnummer hergestellt werden kann.
Mehr zum Thema bietet auch der K-Tipp Artikel-«Doktor Web kennt alle Krankheiten».
19. Februar 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
