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Nicht zu glauben: Das Kantonale Labor Basel-Stadt musste bei einer Untersuchung jede fünfte Konfitüre beanstanden. In mehreren Produkten wurde sogar Schimmel festgestellt.
Konfitüren sind nach wie vor sehr beliebt. Aber nicht immer nehmen es die Hersteller so genau mit den gesetzlichen Bestimmungen. Das Kantonale Labor Basel-Stadt untersuchte kürzlich 30 Konfitüren, Fruchtgéeles und sogenannte Brotaufstriche mit Früchten. 8 mussten beanstandet werden. In 2 Proben fanden die Chemiker gar Spuren von Schimmel. Mangels eines Toleranz- oder Grenzwertes konnten diese beiden Produkte aber nicht beanstandet werden. Die Ergebnisse seien jedoch den Verkäufern mitgeteilt worden, teilt das Labor mit.
In einer Brombeer- und in einer Erdbeerkonfitüre entdeckten die Chemiker ferner einen zu hohen Saccharose-Gehalt. Salz der Benzoesäure konnten sie in einer anderen Brombeerkonfitüre nachweisen. Es war nicht deklariert.
Bei fünf weiteren Produkten wurden Mängel bei der Deklaration festgestellt. So fehlten Angaben zum Herkunftsland, dem Gesamtzuckergehalt, oder die Etiketten waren kaum lesbar.
Angesichts der Beanstandungsquote von 20 Prozent wird das Kantonale Labor weitere Kontrollen durchführen.
19. September 2008 | Daniel Jaggi
