Anzeige:
SternSternSternStern (4)Antworten lesen  Tags  Drucken  Beitrag weiterempfehlen

nepo007 | 02.07.2012, 17:31

SBB büsst 15jährige und verlangt mit Nachdruck Geld

 

nicht, dass ich meine Tochter gelobt hätte. Die Füsse gehören auf den Boden und nicht auf die Sitzbänke. Das weiss sie ganz klar und sieht das Fehlverhalten ein. Aber wenn ein Mädchen mit 15 Jahren, aufgelöst und erzürnt nach Hause kommt und erzählt:"ich bin als einzige von vier Freundinnen, welche alle den gleichen Mist gemacht haben, von den Leuten der SBB echt mies behandelt worden und musste eine Busse bezahlen:" (Quittung, Verschmutzung ohne Beschädiung) dann wirft das schon Fragen auf. Nachgehackt kommt dann heraus, dass sich die Kontrolleure stark im Tonfall vergriffen hatten. "Die andere soll die Busse sofort zahlen". Mit 15 Jahren sind Jugendliche noch unsicher, bei meiner Tochter ist das so. Die vier Mädchen erzählten mir unisono, dass auch gar keine Verschmutzung stattgefunden hatte, sondern die Sitze schon unsauber waren und es so aussah, als dies nicht erst seit einem Tag der Fall gewesen sein konnte. Ich frage mich, warum wird ohne Personalienaufnahme und Kontaktierung der Erziehungsverantwortlichen eine Busse ausgesprochen und die sofortige Bezahlung mit Nachdruck verlangt. Meine Tochter ist sehr dunkelhäutig und ich muss ehrlich sagen, ich werde den Verdacht nicht los, dass die art- und weise wie sie behandelt wurde, etwas damit zu tun hat. Die SBB verweigert in zwei email-Antworten das Gespräch mit mir. Ich bin über diese Gesprächsverweigerung echt sauer und ich finde das eigentlich richtig unakzeptabel. Kann mir jemand einen Tip geben ob es eine Anlaufstelle dafür gibt? Danke

SternSternSternStern Artikel bewerten Stichwort hinzufügen
Artikel weiterempfehlen Artikel drucken

Antworten (4)

 
  • Amidala | 09.08.2012, 14:46

    Busse übertrieben

    Natürlich gehören die Füsse nicht auf die Sitzbank,
    also zumindest nicht in den Schuhen. Bei längeren Reisen, ich
    gebe es offen zu, habe ich auch schon die Schuhe ausgezogen, eine
    Zeitung hingelegt, und meine Füsse draufgelegt. Gesagt hat
    niemand was. Und falls doch hätte ich halt meine füsse
    wieder runtergenommen. Eine Busse hätte ich mich geweigert zu
    zahlen. Eine Busse auszusprechen halte ich allerdings für
    unverhältnismässig. Angemessen wäre eine Ermahnung die
    Füsse sofort runterzunehmen und das in einem anständigen
    Ton. Ob es rechtlich gesehen ok ist eine Busse auszusprechen bezweifle
    ich. Ich denke eher das der zuständige Kontrolleur das Geld in
    die eigene Tasche gesteckt hat und die angebliche Busse erfunden hat.
    Ihre Tochter müsste bei einer gerechtfertigten Busse auch eine
    Quittung erhalten haben. Falls nicht würde ich auch gleich bei
    der Beschwerde eine solchige verlangen. Falls die Busse wirklich
    rechtens war muss ein Eintrag vorhanden sein, falls nicht würde
    ich mal fragen ob sich die Kontrolleure evtl. einen Zustupf
    verschaffen. Das die Hautfarbe dabei eine Rolle gespielt hat glaube
    ich sofort. Der Fremdenhass in der Schweiz hat ein Ausmass angenommen
    bei dem ich mich echt langsam schämen muss. Ich an Ihrer Seite
    würde weiter Reklamieren, am besten auch Anrufen anstatt ein
    Email zu schreiben und wenn die Person am Telefon nicht mit ihnen
    sprechen müsste den Vorgesetzten verlangen und wenn das nicht
    geht ganz einfach persönlich bei der SBB vorbeigehen. Wie
    gesagt, die Füsse gehören nicht auf die Sitzbank, aber man
    kann auch anständig und höflich darauf hinweisen ohne sich
    so aufzuführen und Teenagern Angst einzujagen.

  • User88 | 08.08.2012, 11:24

    immer wieder die gleiche geschichte

    Lieber Sirio diese Geschicht kenne auch ich schon aus meiner
    Schulzeit, glaube nicht ales was deine Tochder dir ertzählt. Aber
    auch ich bin der meinung Füsse geöhren nicht auf den Sitz
    und fertig.

  • Kunde | 10.07.2012, 00:17

    Füsse gehören nicht auf Sitzbänke

    ja, ja.... diese "Negerli"-Erzählung gibt es in allerlei
    Varianten und ist uralt.... Fakt ist: Füsse ob mit oder ohne
    Schuhe, ob getragen von schwarz, weiss, gelb oder welche Hautfarbe
    auch immer ... gehören nicht auf die Sitzbank... und sich als
    "Opfer" wegen der Hautfarbe zu empfinden ist schichtweg eine billige
    Ausrede.... Auch "Weisse" müssen für sich selbst
    gefühlte Ungerechtigkeiten erleben... das gehört zum Leben
    dazu...

  • Sirio | 06.07.2012, 14:33

    Dunkelhäutig

    Ich selbst ärgere mich täglich über Jugendliche, die
    ihre Schuhe auf den Stoffsitzen (nicht Sitzbänken) der Züge
    legen (es soll mir niemand sagen, ich solle sie darauf ansprechen,
    denn dere Erziehung erachte ich nicht als meine Aufgabe). Hier geht es
    aber um etwas anderes. Aufgrund ihrer Schilderungen halte ich es als
    durchaus plausibel, dass die Hautfarbe Ihrer Tocher beim Geschehen
    eine Rolle gespielt hat. Wenn dabei aber keine eindeutigen Bemerkungen
    gefallen sind, wüsste ich zum weiteren Vorgehen leider auch kein
    Rat. Dafür kann ich ein Müsterli erzählen, das meine
    Tochter (als unbeteiligte) vor einigen Monaten erlebt hat. Im selben
    Abteil wie sie sass ein dunkelhäutiger Mann, der bei einer
    Billetkontrolle sein Ticket nicht auf Anhieb finden konnte, worauf die
    Kontrolleurin fragte: "Het 'z Negerli kes Billet?". Die Antwort des
    Mannes kam in reinstem Berndeutsch: "'z Negerli het es Billet u
    schaffet bir Fachsteu für Rassismusbekämpfig". Die
    Fortsetzung hat meine Tochter dann nicht mehr mitbekommen.

Wichtige Links
Diskussion eröffnenForumsregelnBedenklichen Inhalt melden
Prämienrechner
Prämienrechner
• Krankenkassen-Prämien: Vergleichen!
• Franchise: Ideale Franchise bestimmen
• Umfrage: Kassen mit dem besten Service
Verwandtes Buch
Unfall-Opfer: Das sind Ihre Ansprüche
Unfall-Opfer: Das sind Ihre Ansprüche
Was bezahlen die Versicherungen nach einem Unfall und wie kommen Betroffene zu diesem Geld? Mit Adressverzeichnis der wichtigsten Anlaufstellen.

Detail-Infos
Buchshop
 
Mobilfunk
Mobilfunkbetreiber binden ihre Kunden mit dem SIM-Lock bis zu zwei Jahre an sich. Was halten Sie davon?
...zum Artikel
Das nervt schon lange. Solche Knebelverträge sollten verboten sein.
Kein Problem. Ich umgehe das, indem ich kein vergünstigtes Handy kaufe.
Alle Umfragen

Aktuelle Beratungstexte
An wen soll ich die geforderte Summe überweisen? Haftet die Feuerwehr? Lohn für Probetage? Alle Beratungs-Artikel
Aktuelle Diskussionen
22.05.2013, 18:14 | 1 AntwortenKündigung während Krankheit 22.05.2013, 15:31 | 2 Antwortensteals of the day (steals.ch) 22.05.2013, 13:09 | 0 AntwortenDie gemeinsame Waschmaschine funktioniert nicht mehr - und jetzt? 22.05.2013, 09:56 | 9 AntwortenLeasing ohne Bank / WF Automobile / WF Finanz
Testsieger für Android-Handys
Testsieger für Android-Handys
Hunderte von Tests in der Hosen­tasche: Die neue App «Testsieger» machts möglich. (beide Apps haben den gleichen Inhalt)
Benutzer-Favoriten
Warnlisten
Warnlisten
Beliebteste Stichworte