Alles verweigert und falsch informiert - eine Katastrophe
Zwei Bekannte von mir, nicht ich selber, wurden von SWISS falsch
informiert, dass am Freitag Abend, 17.4. der Flughafen Zürich
noch offen sei und sie dort hin von Köln mit dem Zug fahren
sollten um am nächsten Morgen ihren Flug nach Mumbai anzutreten.
Die Zugfahrt kostete sie 282 Euro, sie fuhren durch die Nacht mit
längerem Aufenhalt in Basel und kamen erst morgens um 6 Uhr am
Flughafen ZH an; in Köln war ihr Hotelzimmer für diese Nacht
noch bezahlt gewesen, so dass sie sehr gut dort hätten bleiben
können und wollen.
In Zürich merkten sie schnell, dass sie falsch informiert wurden.
Aber anstatt dass SWISS ihnen die folgenden Nächte am Flughafen
bezahlte und sie verpflegte, wimmelte man sie auf der ganzen Linie ab.
Es ist eine unglaubliche Frechheit, wie die beiden behandelt wurden.
Sie hatten kaum noch Geld und zahlten die erste Nacht ihr Hotel selber
(102Euro). Als sie am nächsten Tag beobachteten, wie SWISS
anderen Reisenden Uebernachtungsgutscheine aushändigte, sagte man
ihnen, man könne sie weder für die vergangene Nacht und
für die fälschlicherweise empfohlene Zugfahrt
entschädigen, noch ihnen Uebernachtungsgutscheine für die
folgenden Nächte geben! SWISS erdreistete sich, ihnen
(schriftlich) zu empfehlen, sie sollten nochmals nach Basel reisen und
dort am Hauptsitz(?!) ihr Anliegen formulieren. Für zwei
Männer, die wegen eines Messebesuchs in Deutschland waren und mit
der Schweiz (ausser der Fluggesellschaft) nichts zu tun hatten und
kaum noch Geld bei sich trugen, ist es absolut bodenlos, sie von
Samstag bis Mittwoch alle Uebernachtungen zahlen zu lassen und sich in
keiner Weise um sie zu kümmern. Wie können sie sich dagegen
wehren? Wurden sie abgewimmelt, weil sie zu höflich waren? Oder
weil sie in Indien wohnen? Für sie bedeuten diese fast tausend
Franken zusätzlicher Ausgaben sehr, sehr viel Geld. Sie
würden ihren Beitrag hier auch selbst schreiben, allerdings
wäre der auf Englisch. Für praktikable Hinweise, wie sie von
SWISS wenigstens einen Teil ihrer Ausgaben (und eine Entschuldigung,
würde ich hinzufügen) erhalten könnten, wäre ich
sehr dankbar.